Angst vor Google

Zur Zeit gibt es eine interessante Diskussion auf „faz.net“ über die Angst vor Google:

  • Robert M. Maier, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Visual Meta GmbH und einer der Beschwerdeführer bei der EU-Kartelluntersuchung gegen Google, begann mit dem Artikel „Angst vor Google“.
  • Darauf antwortete Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt mit „Die Chancen des Wachstums„.
  • Als Antwort auf Eric Schmidt äußerte sich Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer SE, mit dem offenen Brief an Eric Schmidt „Warum wir Google fürchten„. Der Axel Springer Verlag ist Herausgeber der Bild-Zeitung, deren meinungsmachende Marktmacht lange Zeit kritisch gesehen wurde. Gegen Google ist Axel Springer aber nur noch ein kleiner Fisch: „Mit vierzehn Milliarden Jahresgewinn macht Google etwa zwanzigmal so viel Profit wie Axel Springer.“ Und Google könne viel leichter, viel umfassender und viel wirksamer Meinungen und Märkte lenken: „Wenn Google einen Algorithmus ändert, bricht bei einem unserer Tochterunternehmen in wenigen Tagen der Traffic um 70 Prozent ein.“
  • Weitere Reaktionen folgten.

Hintergrund ist ein laufendes Kartellrechtsverfahren der EU gegen Google, siehe „Kartellrecht: Kommission erzielt von Google vergleichbare Anzeige konkurrierender spezialisierter Suchdienste, European Commission – IP/14/116 05/02/2014„. Vor der Europawahl wird befürchtet, dass die jetzige Kommission unerledigte Fälle hinterlassen könnte.

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