Explain Everything

„Explain Everything“ ist eine App für 2,99 € für MS Windows 8.1 PC wie das neue MS Surface Pro 3, iPhone und iPad, mit dem Sie interaktive Whiteboards erstellen und screencasten können. In der Beschreibung zur App heißt es: „Sie können Inhalte aus praktisch jeder Quelle importieren, kommentieren, in eine Erzählung verpacken und praktisch überall hin exportieren.

Erstellen Sie Folien, zeichnen Sie in jeder beliebigen Farbe, fügen Sie Formen und Text hinzu und nutzen Sie einen Laserpointer. Sie können jedes Objekt auf der Bühne drehen, bewegen, skalieren, kopieren, einfügen, klonen und einfrieren.

Fügen Sie neue oder vorhandene Fotos und Videos ein. Importieren Sie PDF-, PPT-, DOC-, XLS-, Keynote-, Pages-, Numbers- und RTF-Dateien aus GDrive, Evernote, Dropbox, Box, WebDAV, Email, iTunes, und jeder App, mit der Sie diese Dateitypen mittels „Öffnen mit…“ aufmachen können. Exportieren Sie MP4-Filme, PDF-Dokumente, PNG-Bilder oder XPL-Projekt-Dateien direkt aus Ihrem iPad.

Sie brauchen kein Benutzerkonto, um Explain Everything zu nutzen und zu teilen, was Sie erstellt haben. …

Seit seiner Veröffentlichung in Australien, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada und Finland ist Explain Everything eine der Top-Kauf-Apps im Ausbildungsbereich.“ Es wird bereits von 1,8 Mio. Studierenden und Lehrenden eingesetzt.

Den Unterschied zwischen den verschiedenen Versionen und Plattformen entnimmt man der Herstellerseite „Feature comparison on iOS, Android, and Windows„.

Ausführliche Video-Tutorials auf Vimeo:

Mehr auf der Herstellerseite:

Video-Aufnahmen mit Quicktime und iPad

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Unter Mac OS X Yosemite hat Quicktime eine neue Aufnahme-Funktion hinzu bekommen (Record), die nicht nur für die eingebaute iSight-Kamera, sondern auch für die Bildschirm-Aufnahme (Screen Recording) des eigenen Bildschirms als auch der angeschlossenen iOS8-Geräte, d.h. iPhones und iPads, geeignet ist, siehe „Use QuickTime to record screen of your iPhone or iPad running iOS 8„.

Mit dieser Technik kann man z.B. Videos von handschriftlichen Notizen auf dem iPad erstellen.

Beim Ausprobieren ging jedoch immer iPhoto dazwischen, da es sich für den Bilder-Import von den iOS-Geräten immer automatisch öffnet und die Aufnahme abwürgt. Die Frage ist also „How to stop iPhoto on OS X from opening when you plug in your iPhone or iPad“. Das ist der gleichnamige Titel des Blogeintrags auf gigaom, der auch schon die Lösung liefert:

  • In iPhoto unter Einstellungen das automatische Öffnen abschalten.
  • In „Image Capture.app“ (deutsch „Digitale Bilder.app“) das automatische Öffnen von iPhoto ebenfalls unterbinden.

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Bei mir waren tatsächlich beide Einstellungsänderungen erforderlich, bis ich mittels Quicktime das Video meiner handschriftlichen Notizen auf dem iPad als Aufnahme im Kasten hatte:
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Windows-kompatible ZIP-Datei auf Mac erstellen

Die eingebauten ZIP-Archiver in Windows und Mac
sind nicht besonders freundlich zueinander:

Eine ZIP-Datei, die auf einem Mac erstellt wurde,
kann unter Windows nicht gelesen werden.

Lösung für Mac-User bietet Keka:

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http://www.kekaosx.com/de/

In der ZIP-Datei befinden sich dann auch
keine störenden Mac-Hilfsdateien .DS-Store u.ä. mehr.

Keka lässt sich als Dienst in das Kontextmenü einbetten:
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HOWTO.txt
Just copy „Compress with keka.workflow“ file to /Users/“Your user name“/Library/Services
You can translate the string with any text editor:

        - Right click on „Compress with keka.workflow“ file
        - Show content
        - Inside Contents folder, edit „Info.plist“, line 11.

Flat UI

Quora ist ein digitales Experten- und Auskunftsforum, man könnte auch sagen ein Diskussionsforum der zweiten Generation, das im Juni 2009 unter anderem von Adam D’Angelo und Charlie Cheever gegründet wurde und dem es gelingt, zu aktuellen Fragen gute Antworten zu sammeln. Entscheidend ist die Qualitätssicherung, die den Diskussionsforen der ersten Generation nicht so gut gelungen war und die daher zu Gerüchteküchen und Quatschbuden verkommen waren.

In Quora findet man die interessante Diskussion „Ist Flat UI nur ein Hype oder ein Trend? Sind flache Benutzeroberflächenelemente (UI elements) die Zukunft?“.

Steve Jobs hatte bei Apple immer stark an dem Design mitgearbeitet und dieses entscheidend geprägt. Über Jahrzehnte hinweg konnte er etliche Revolutionen im Design einleiten und in die Welt bringen. Dabei waren Einfachheit, Klarheit und Leichtigkeit („Air„) wichtige Prinzipien, die wesentlich zur Benutzerfreundlichkeit (Usability) beigetragen haben. In seinem Cleanroom Design war die Farbe Weiß vorherrschend. In den Apple-Videos stehen die Sprecher häufig vor einer weißen Fläche, von der man noch nicht einmal sagen könnte, ob sie eine weiße Wand ist: Es ist keine Struktur erkennbar. Hinter dem Sprecher ist Nichts. Nichts lenkt vom Sprecher ab: absoluter Apple-Purismus. Das hat schon was vom Absoluten, von Transzendenz und Jenseitigkeit. So etwas in der harten industriellen Praxis durchzusetzen, konnte nur einer Weltfirma wie Apple gelingen.

Der neue Chefdesigner bei Apple ist Jonathan Ive, dessen Handschrift die Welt der Apple-User bei letzten Betriebssystem iOS 7 kennen lernte. Seit Oktober 2012 ist er für die Benutzeroberfläche von Apple-Software verantwortlich. Sein erstes großes Projekt war die Überarbeitung des Betriebssystems iOS 6 und die Entfernung aller skeuomorpher Designelemente.

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Im neuen Design ist alles flach, alles weiß, ohne Schnörkel, ohne 3D-Effekte, ohne Schatten. Bei der Benutzung von iOS 7 stellt man erhebliche Rückschritte in der Benutzerfreundlichkeit (Usability) fest. Während man bei iOS 6 immer wusste, welche Bildschirmteile interaktiv sind und welche nicht und das Gefühl hatte, interaktive 3D-Objekte in der Hand zu haben, die man anfassen konnte, um damit zu arbeiten, muss man sich bei iOS 7 immer wieder fragen, welche Abstraktion Jonathan Ive wohl gemeint haben könnte und wie damit zu arbeiten sei, ja sogar die Frage, welche Bildschirmteile interaktiv sind und Benutzeraktionen erlauben und welche bloß passive Darstellungen sind: In iOS 7 gibt es kein Rad mehr, an dem ich drehen kann, sondern nur noch die Zahlen.

Watch iOS 6 Morph Into iOS 7 in One GIF

Die Design-Prinzipien von Steve Jobs, Einfachheit, Klarheit und Leichtigkeit, hatten noch der Benutzerfreundlichkeit gedient. Sie waren dem Prinzip der Benutzerfreundlichkeit untergeordnet. Jonathan Ive ist zuerst Designer und dann Computer-Nutzer. Er hat die Priorisierung der Prinzipien umgekehrt und Benutzerfreundlichkeit zugunsten seiner Design-Prinzipien geopfert. Seine Prinzipientreue ist Purismus an der falschen Stelle. Die ersten Windows-Betriebssysteme sahen auch schon so aus, nicht aus Designgründen, sondern mangels CPU-Power und Speichermangel.

Die Entscheidung von Apple für Flat UI halte ich für eine philosophische Verirrung. Nicht das Aussehen ist verkehrt, sondern die Philosophie dahinter. Wie konnte einer Weltfirma so etwas passieren? Die weitere Diskussion kann man in Quora unter Do-you-think-flat-UI-elements-and-design-are-just-trends verfolgen.

UML Use Case Diagramm Tool

Immer wieder mal muss man im Software Engineering Diagramme malen. Welches Tool installiert man dazu?

  • Installieren war gestern.
  • Wie wäre es mit der Cloud?

Creately
http://creately.com/diagram-examples

Im Google Chrome Store findet man:
Lucidchart
https://chrome.google.com/webstore/detail/lucidchart-diagrams-onlin/apboafhkiegglekeafbckfjldecefkhn

Gliffy
https://chrome.google.com/webstore/detail/gliffy-diagrams/bhmicilclplefnflapjmnngmkkkkpfad

Cacoo
https://chrome.google.com/webstore/detail/cacoo-diagramming-real-ti/pcflmbddgcmomcfngehfhlajjapabojh

UMLFactory
http://umlfactory.com/

Das letzte Tool erlaubt beide Workflows: (1.) Online arbeiten ohne Installieren und den alten Workflow (2.) Download-Installieren-Arbeiten. Was ist angenehmer?

Übrigens braucht man auch keine IDE mehr installieren.
Die gibt es mittlerweile auch in der Cloud:

https://c9.io

Sogar Eclipse wird derzeit in die Cloud portiert:
http://www.eclipse.org/orion/

Den Gipfel fand ich in der Portierung von einem kompletten Linux-Betriebssystem in die Cloud,
also Linux bootet im Browser (implementiert in JavaScript):

http://bellard.org/jslinux/

Wie werden wir lernen?

Die Gesellschaft ändert sich Technologie- und Demographie-getrieben immer schneller und so stellt sich die Frage, wie wir in Zukunft lernen werden. Dazu ist jetzt von Prof. Dr. John Erpenbeck und Prof. Dr. Werner Sauter ein neues Buch erschienen mit dem Titel „So werden wir lernen!“, also nicht mehr als Frage, sondern klipp und klar als Antwort!
wpid-978-3-642-37180-6.tif-2013-08-13-11-16.jpgLink zum Buch

Der volle Titel lautet „So werden wir lernen!: Kompetenzentwicklung in einer Welt fühlender Computer, kluger Wolken und sinnsuchender Netze“.

eduVote

Interaktion ist wichtig für aktivierendes Lernen. Nur wie erreicht man das in mittleren und großen Lehrveranstaltungen? Und zwar so, dass sich ALLE beteiligen, nicht immer nur die 10 Aktivsten?

Lernstandsabfragen schon während des Semesters (und nicht erst am Ende in Form einer Klausur) helfen sowohl den Dozierenden als auch den Studierenden, um Lehr- und Studienbetrieb besser auf die Lernergebnisse (learning outcomes) auszurichten. Lernstandsabfragen während des Semesters sind ein Qualitätsmerkmal.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat eine Campus-Lizenz von eduVote erworben. Das eduVote-System bietet allen Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die Möglichkeit, spontan oder auch im Voraus geplant Umfragen in Ihren Veranstaltungen durchzuführen, an denen sich die Studierenden mit ihren eigenen Smartphones oder Notebooks anonym beteiligen können. Das Ergebnis wird sofort angezeigt.
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Das eduVote-System an der TU Braunschweig
Über eine Software auf dem Dozenten-Notebook kann man Umfrageserien vorbereiten und sie in Ihrer Lehrveranstaltung durchführen. Man kann aber auch spontan, z.B. als Reaktion auf eine Zwischenfrage, eine Umfrage initialisieren. Die Studierenden können die gestellten Multiple-Choice-Frage mithilfe einer App auf ihrem Smartphone oder Notebook beantworten:
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Sobald man die Umfrage schließt, bekommt man das Ergebnis angezeigt und kann darauf reagieren:
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Verschiedene Fragetypen stehen zur Auswahl. Hier ist nur der einfachste zu sehen, die Sofort-Umfrage. Weitere Infos unter eduVote.

Jetzt gibt es auch ein PowerPoint Add-In von eduVote. Damit können Sie Umfragen direkt in PowerPoint-Folien einfügen.

Das PowerPoint Add-In können Sie von der eduVote-Seite herunterladen: http://www.eduvote.de/Downloads_dozent.html

Wenn Sie die heruntergeladene Datei ausführen, steht Ihnen danach ein neuer eduVote-Menüpunkt in PowerPoint zur Verfügung. Das Einfügen einer Umfrage zeigt Ihnen folgende Anleitung: http://www.eduvote.de/PPT-AddIn_Hilfe.pdf

iPad App BlogPress

Dieser Artikel wurde mit dem iPad App BlogPress erstellt. Das Einbinden von Fotos klappte auf Anhieb – was man leider nicht von allen iPad Blogger Apps behaupten kann.


—– Artikel wurde auf meinem iPad erstellt

Video einbetten

Einbettung mit Object-Tag

Die Einbettung von TED-Videos klappte zunächst nicht so richtig. TED sagte mir, in WordPress müsse ich nur (ted id=1110) eingeben und WordPress sei intelligent genug, um das richtige Video zu finden und einzubetten. Stattdessen wurde aber nur der String „(ted id=1110)“ selbst gezeigt. So einfach funktioniert das aber bei mir nicht. Fehlt mir ein Plugin?

Als Link geht es, siehe: Eric Whitacre Choir on Youtube

Für eingebettete Videos fehlt offenbar noch etwas. Aber was? Aha, als admin sehe ich unter Einstellungen – Schreiben – Formatierung die Option „WordPress soll falsch verschachteltes XHTML automatisch korrigieren.“. Diese war eingeschaltet. Wenn ich sie ausschalte, dann – Voilà – dann zeigt sich das Video in voller Schönheit:

Nun aber zum Inhalt des Videos selbst, das ich einbetten wollte:

TED: „In einem bewegenden und unglaublich erfolgreichem Video, dirigierte Komponist Eric Witacre im letzten Jahr einen virtuellen Chor aus Sängern aus der ganzen Welt. Er spricht über die kreativen Herausforderungen einer You Tube- unterstützten Musikproduktion und enthüllt die ersten 2 Minuten seines neuen Werkes „Sleep“, mit einem Videochor von 2052. Das gesamte Stück hat Premiere am 7. April (ja, bei You Tube!).“

Auf dem Frawadis-Blog liest man dazu: „Jochen Robes hat mich in seinem Weiterbildungsblog auf das beeindruckende Video „Thoughts on Connectivism“ von Debbie Kroeker auf vimeo aufmerksam gemacht. Es beginnt mit dem kompromisslosen Satz von George Siemens: „Have you ever thought about how completely irrelevant structured learning is?“ und zeigt am Beispiel des grandiosen Chor-Projektes von Eric Whitacre die Kraft, welche hinter (sozialen) Netzwerken stecken kann („Connectivism“).

Video als admin eintragen

Wenn ich den Video-Einbettungscode als Benutzer eintrage, erscheint kein Video. Wenn ich dies aber als admin mache, wird das Video korrekt angezeigt. Also scheint es eine Frage der Rechte zu sein?

Google Maps Plugin

Google Maps Plugin installiert. Im Editor gibt es jetzt zusätzlich den „Add Map“-Button, der folgendes Ergebnis produziert:
[map id=“1″]
Und siehe da: Der AStA ist schon da!